Einsatz #22 24.07.26 - 13:22 Uhr
brennender Akku in Wohnzimmer
Brennender Drohnenakku verursacht Rauchentwicklung im Wohnzimmer.
Die Feuerwehr wurde mit dem Einsatzstichwort „Wohnungsbrand“ zu einem gemeldeten Brand eines Drohnenakkus in einem Wohnhaus alarmiert. Ein Akku war im Wohnzimmer in Brand geraten und hatte sich bereits in das Sofa eingebrannt. Dem Bewohner gelang es noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr, das Sofa einschließlich des Akkus ins Freie zu bringen und so eine weitere Ausbreitung des Brandes zu verhindern. Bei der anschließenden Erkundung stellte die Feuerwehr mithilfe eines Mehrgasmessgerätes eine erhöhte Schadstoffbelastung im Gebäude fest. Daher wurde das Wohnhaus mittels Überdruckbelüftung entraucht und belüftet. Anschließend kontrollierten die Einsatzkräfte das Brandgut mittels Wärmebildkamera, um verbliebene Glutnester oder gefährliche Erwärmungen auszuschließen. Eine Person wurde vorsorglich dem Rettungsdienst vorgestellt.
Die ebenfalls alarmierten Nachbarfeuerwehren konnten ihren Einsatz noch auf der Anfahrt beziehungsweise aus dem Bereitstellungsraum heraus abbrechen, da ihre Unterstützung nicht mehr erforderlich war.
Hinweis der Feuerwehr:
Durch das schnelle Handeln der Bewohner konnte eine weitere Brandausbreitung verhindert werden. Dennoch weist die Feuerwehr darauf hin, dass bei Bränden – insbesondere von Lithium-Ionen-Akkus – giftige und gesundheitsgefährdende Rauchgase entstehen können. Der Eigenschutz hat daher stets oberste Priorität. Im Brandfall sollten Betroffene den Gefahrenbereich verlassen, den Notruf 112 wählen und die Feuerwehr alarmieren.





